Die Vorbereitungen beginnen

Das Jahr 2013 neigte sich dem Ende und ich rekapitulierte die Ereignisse und ein wenig auch meine Stuation. Ich wusste schon zur Jahreswende, dass ich tätig werden muss und nahm mir vor: In 2014 regelst Du Deine Finanzen! Und so tat ich es dann auch… Ich belas mich etwas genauer zum Thema Verbraucherinsolvenz. Wie läuft das ab, wo fängt man an und wie fängt man es an. Am Ende war ich etwas schlauer und die Regelung seit dem Juli 2014 ließ mich Hoffnung schöpfen, dass es keine 6 Jahre sein müssten. Nachdem ich mich mit dem Verfahren befasst hatte, wurde mir klar, dass ich nun wirklich loslegen würde.

Das erste und vor allem Schwerste, war einen Überblick über meine Finanzen zu bekommen. Die größten Gläubiger waren mir klar, die machten auch etwa 85% meiner Verbindlichkeiten aus. Das waren bei mir 3 Banken. Aber dann diese ganzen ungeöffneten Briefe! Ich wollte das nicht sehen! Aus vielen Berichten und Blogs weiß ich, so geht es Vielen. Deshalb mein Tipp: Man muss sich vorab klar machen, dass es egal ist was drin steht, es kommt nur auf eine Liste! Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Wenn einem das klar wird, steigt auch die Motivation endlich klar Schiff zu machen. Ich stürzte mich also in meinen Berg von Schreiben, Briefen, Mitteilungen, Wichtigem und Unwichtigem. Ich sortierte Mahnungen zu Verträgen oder Rechnungen, dividierte Erledigtes von Unerledigtem. Ich brauchte sage und schreibe 5 Tage, bis meine Liste fertig und der letzte ungelesene Brief geöffnet war. Da lag es nun vor mir. Alphabetisch sortiert hatte ich all meine Gläubiger und Schulden schwarz auf weiß vor mir und ich zog in meinem Programm das erste Mal eine Summe, es waren unglaubliche 66.000 Euro. Ich atmete tief durch und erkannte das volle Ausmaß der Situation. Wo um Himmels willen kommt diese Summe her!? Die Antwort lag vor mir, schwarz auf weiß…